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Brandschutzerziehung für die 3. Klassen

Schülereinsatz im Feuerwehrhaus

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Die Feuerwehren Bad Feilnbach und Litzldorf hatten einen Einsatz der besonderen Art: Für die beiden dritten Klassen der Leo-von-Welden-Schule Bad Feilnbach stand Brandschutzerziehung auf dem Stundenplan und sie statteten der Feuerwehr einen Besuch ab.

Die beiden dritten Klassen der Leo-von-Welden-Grundschule Bad Feilnbach besuchten im Rahmen der Brandschutzerziehung die Feuerwehr in ihrem Gerätehaus in Bad Feilnbach. In Begleitung ihrer Klassenlehrer Katharina Augusteyns und Josef Mikesch kamen 41 Schüler der Leo-von-Welden-Schule um das im Schulunterricht bereits erlernte theoretische Wissen in der Praxis zu vertiefen.

Kommandant Franz Reiter, von der Freiwilligen Feuerwehr Litzldorf, demonstrierte sehr anschaulich in einer Bild-u. Filmpräsentation die Gefahren von Feuer und Rauchgas. Er schilderte, wie sich in wenigen Minuten, ein durch ein Teelicht verursachter Brand, in einem Kinderzimmer zu einer Brandkatastrophe entwickeln kann. Der erlernte Umgang mit Feuer, das Erkennen von Gefahren und das richtige Verhalten im Brandfall, sowie die Verwendung von Rauchmeldern in allen Räumen kann das Brandrisiko sehr stark mindern.

Im Anschluss an den Vortrag des Kommandanten wurden die Schüler in 4 Gruppen aufgeteilt und konnten so verschiedene Lehrstationen durchlaufen.
Bei der Station Gefahrenhaus wurden Brandgefahren und die Ausbreitung von Rauchgas über Räume und Treppenhaus demonstriert.
Station Technischen Hilfeleistung: Hier wurde den Schülern der Einsatz von hydraulischer Schere und Spreitzer zur Rettung verletzter Personen bei Verkehrsunfällen demonstriert.
Bei der Station Fahrzeugkunde, wurde den Schülern im Fahrzeug befindlichen Ausrüstungsgegenstände erklärt, hier nutzen die Kinder die Gelegenheit noch offene Fragen zu klären. Ein mit „schwerem Atemschutz“ (Umluft unabhängige Versorgung mit Atemluft) ausgerüsteter Feuerwehrmann erklärte die zunehmende Bedeutung dieser Ausrüstung, welche bei der Personenrettung und Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen seinen Einsatz findet.
Bei der letzten Station konnten die Kinder realitätsnah einen Notruf absetzen, wobei sie nach den 5 W-Fragen vorgingen.

Nach einer stärkenden Brotzeitpause im Feuerwehrhaus, mussten die Schüler eine praktische Prüfung absolvieren. Thema „Verhalten im Brandfall“.
Während immer 8 Schüler von Franz Reiter und Andreas Kirner geprüft wurden, konnten die anderen im Freigelände das Löschen von Kleinbränden mittels Handfeuerlöscher selbst ausprobieren.
Nach bestandener Prüfung erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde.
Auch Bad Feilnbachs zweiter Bürgermeister, Vitus Gasteiger, ließ es sich nicht nehmen, kurz dabei zu sein und spendierte den Kindern Wiener und Apfelschorle.
Bevor die Schulkinder gegen Mittag den Rückweg zum Klassenzimmer antraten, wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsgruppenfoto gemacht.
Dieser Vormittag trägt dazu bei, den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer nahezubringen und das richtige Verhalten bei Bränden und Unfällen zu vertiefen.

Verfasser und Fotos: Franz Reiter    Bilder by FF Litzldorf

Jugendleistungsabzeichen 2009


Am 6. Oktober bestanden die Jugendfeuerwehrler von Litzldorf und Bad Feilnbach ihr Jugendleistungsabzeichung.
15 Jugendfeuerwehrler aus Litzldorf und Bad Feilnbach legten nach intensiver Vorbereitung die bayerische Jugendleistungsprüfung mit Erfolg ab. Unter den wachsamen Augen von Kreisbrandmeister Max Goldbrunner, stellvertretendem Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer und den Schiedsrichtern Michael Strillinger und Rainer Sonnenhauser zeigten die Jugendlichen bei zehn praktischen Übungen und einem theoretischen Test ihr Können. Goldbrunner bedankte sich anschließend bei den Jugendwarten und Ausbildern aus Litzldorf und Bad Feilnbach für die geleistete Arbeit und gratulierte den Jugendlichen zur bestandenen Prüfung.

Die Teilnehmer waren aus Bad Feilnbach:
Moosegger Markus, Hofmann Florian, Zehetmair Korbinian, Gasteiger Max, Herberth David, Zehentbauer Laura, Kolb Veronika, Eder Ludwig, Mayer Thomas, Seebacher Sebastian, Frank Georg, Millauer Florian,

aus Litzldorf:
Wallner Simon, Moosegger Johannes und Kirchberger Thomas.

Okt 5, 2008 - Jugend    Keine Kommentare

Die Jugendfeuerwehr im Europapark

Kann ein Ausflug in den Europa-Park mit 13 Jugendfeuerwehrlern und 9 Betreuen Urlaub sein? Ja, er kann, auf eine verrückte Art und Weise. Am 03.10. um 3 Uhr früh startet ein Bus vor dem Feilnbacher Feuerwehrhaus und transportiert oben genannte Konstellation schlafend nach Rust. 6 Stunden später stehen wir zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren im Europapark. Das schöne: die Befürchtungen, das Wetter könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Zu Hause hats geregnet, bei uns schien die Sonne. Zeitweise. Kalt wars zwar trotzdem, aber man ist ja nicht aus Zucker.
Der ganze Europapark erstrahlt derzeit in einem Halloween-Outfit. Abertausende von Kürbissen ersetzen das Blumenmeer des Sommers, überall hängen Spinnenweben, stehen Skellette. Ganz nett. Aber sehr amerikanisch. Unsere Gruppe teilte sich auf in Jung und, ähm, weniger jung und jeder erkundete den Park auf eigenen Wegen. Wider Erwarten hielt sich der Besucherandrang trotz Feiertag in Grenzen. Länger als 20 Minuten mussten wir bei keiner der großen Bahnen warten. Und die nutzen wir reichlich und der ein oder andere stieg reichlich grün um die Nase aus Attraktionen wie der Silver Star oder der Poseidon aus.

Europapark

Am Abend bezogen wir unsere Zelte im Europapark-Tippi-Dorf, was sich entgegen mancher Befürchtungen als durchaus annehmbare Übernachtungsmöglichkeit entpuppte. Recht griabig. Zum Abendessen servierte man uns im Saloon stilecht Burger und Steak, anschließend brach die Gruppe recht schnell auseinander, der lange Tag forderte seinen Tribut. Nur ein kleines Grüppchen ganz besonders harter überlebte den Ladenschluss des Saloons und besuchte bis tief in die Nacht das Europapark-Oktoberfest.
Am Nächsten morgen zog es uns nach dem Frühstück sofort wieder in den Park. Das Wetter war uns weniger gesonnen, erst zu Mittag kämpfte sich die Sonne durch, es war kälter und paradoxerweise waren Samstag auch mehr Leute im Park. Also grasten wir die am Vortag vernachlässigten Attraktionen und Shows ab, aßen zu Mittag bei einem Asiaten bei dem uns während des Essens hübsche Thailänderinnen vortanzten und halbnackte Piratinnen jonglieren übten,. Um 15 Uhr trafen wir uns dann alle wieder am Bus und traten die Heimreise an.
Das allgemeine Fazit: Ein von Flo Gasteiger vorbildlich organisierter Jugendausflug traf auf eine ungemein harmonsiche Reisegruppe, brave Jugendfeuerwehrler, kein Streit, kein Ärger, für einen Vergnügungspark ideales Wetter, unterm Strich eine rundum gelungene Sache.

Hier gibts Bilder, möglichweise werden das noch mehr, wenn ich sie denn mal bekomme.

Viele Grüße,
Andreas