05 Okt 2008

Die Jugendfeuerwehr im Europapark

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Kann ein Ausflug in den Europa-Park mit 13 Jugendfeuerwehrlern und 9 Betreuen Urlaub sein? Ja, er kann, auf eine verrückte Art und Weise. Am 03.10. um 3 Uhr früh startet ein Bus vor dem Feilnbacher Feuerwehrhaus und transportiert oben genannte Konstellation schlafend nach Rust. 6 Stunden später stehen wir zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren im Europapark. Das schöne: die Befürchtungen, das Wetter könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Zu Hause hats geregnet, bei uns schien die Sonne. Zeitweise. Kalt wars zwar trotzdem, aber man ist ja nicht aus Zucker.
Der ganze Europapark erstrahlt derzeit in einem Halloween-Outfit. Abertausende von Kürbissen ersetzen das Blumenmeer des Sommers, überall hängen Spinnenweben, stehen Skellette. Ganz nett. Aber sehr amerikanisch. Unsere Gruppe teilte sich auf in Jung und, ähm, weniger jung und jeder erkundete den Park auf eigenen Wegen. Wider Erwarten hielt sich der Besucherandrang trotz Feiertag in Grenzen. Länger als 20 Minuten mussten wir bei keiner der großen Bahnen warten. Und die nutzen wir reichlich und der ein oder andere stieg reichlich grün um die Nase aus Attraktionen wie der Silver Star oder der Poseidon aus.

Europapark

Am Abend bezogen wir unsere Zelte im Europapark-Tippi-Dorf, was sich entgegen mancher Befürchtungen als durchaus annehmbare Übernachtungsmöglichkeit entpuppte. Recht griabig. Zum Abendessen servierte man uns im Saloon stilecht Burger und Steak, anschließend brach die Gruppe recht schnell auseinander, der lange Tag forderte seinen Tribut. Nur ein kleines Grüppchen ganz besonders harter überlebte den Ladenschluss des Saloons und besuchte bis tief in die Nacht das Europapark-Oktoberfest.
Am Nächsten morgen zog es uns nach dem Frühstück sofort wieder in den Park. Das Wetter war uns weniger gesonnen, erst zu Mittag kämpfte sich die Sonne durch, es war kälter und paradoxerweise waren Samstag auch mehr Leute im Park. Also grasten wir die am Vortag vernachlässigten Attraktionen und Shows ab, aßen zu Mittag bei einem Asiaten bei dem uns während des Essens hübsche Thailänderinnen vortanzten und halbnackte Piratinnen jonglieren übten,. Um 15 Uhr trafen wir uns dann alle wieder am Bus und traten die Heimreise an.
Das allgemeine Fazit: Ein von Flo Gasteiger vorbildlich organisierter Jugendausflug traf auf eine ungemein harmonsiche Reisegruppe, brave Jugendfeuerwehrler, kein Streit, kein Ärger, für einen Vergnügungspark ideales Wetter, unterm Strich eine rundum gelungene Sache.

Hier gibts Bilder, möglichweise werden das noch mehr, wenn ich sie denn mal bekomme.

Viele Grüße,
Andreas

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